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KIRCHE UND KINO
KINO UND KIRCHE
Kino- Gottesdienste an St. Reinoldi
Kino und Kirche - Fenster zu einer anderen Welt …
Es sind nur Lichtpunkte. Aber das Geschehen auf der Leinwand zieht uns in seinen Bann. Es entführt uns in unbekannte Welten. 90 Minuten lang entfaltet sich die Magie des Kinos und saugt uns in ein anderes Leben. Dann gehen die Lichter an. Wir werden ausgespuckt in die Alltagsfarben. Wir haben geweint und gelacht, mit gefiebert und erschrocken weggeschaut, haben geträumt, gehofft, geliebt. Filme können uns erschüttern, irritieren, befremden und erhellen. Filme berühren uns.
Universale Grundkonflikte und Träume und Phantasien vom Leben bereiten die bewegten Bilder spannend auf. All das tut die Bibel auf ihre Weise auch. Im Buch der Bücher geht es um Leben und Tod, Heimat und fremd sein, Schuld und Versöhnung, Glück und Liebe, gelebte und ungelebte Träume. Es geht um Familien- und Geschwisterkonflikte, Aufbrüche und Umbrüche, um Gemeinschaft und Einsamkeit, um krumme und gerade Lebenswege. Und darum, was Gott damit zu tun hat.
Das Kino hat die existentiellen Fragen der jüdischen-christlichen Religion von Anfang an aufgegriffen und weitererzählt. Seitdem bietet es neben dem Glauben die eigene Sicht auf das Leben und die Welt an. "Filme sind Unterhaltungsware und zugleich Medien der Weltdeutung und der Sinnvermittlung. Sie erfüllen eine der Religion vergleichbare Funktion." (Jörg Herrmann)
Kino und Kirche, Film und Bibel im Raum der Reinoldikirche miteinander im Gespräch - das ist die Annäherung zweier Erzählgemeinschaften.
Die ausgewählten Filme greifen die großen Lebensthemen und ganz alltägliche Lebenssituationen auf. Im Gottesdienst treten Filmszenen in einen Dialog mit biblischen Geschichten und religiösen Erfahrungen. Filmbilder und Bibel befragen unser Leben - mit unserm Scheitern und Gelingen. Sie looten unsere Sehnsucht nach Sinn und Liebe aus. Sie erweitern und korrigieren unsere Sicht, die Welt und uns selbst zu sehen. Durch Musik, Gebete, biblischen Lesungen, Lieder und den Ort der Reinoldikirche ereignet sich das in einem spirituellen Erfahrungsraum.
Sie können uns mitten ins Herz treffen: Filmbilder, die das Menschsein befragen, die existentielle Fragen aufwerfen, die das Leben mal gnadenlos, mal wunderschön und immer anders ausleuchten. Pfarrerin Susanne Karmeier bringt an St. Reinoldi Kino und Kirche zusammen - um den Blick auf beides zu weiten. Im Interview spricht sie über die Motive für die Reihe, über Kritikpunkte und das, was geschieht, wenn Mensch, Kirche und Film aufeinandertreffen. Das Interview führte Nadine Albach, journalistische Mitarbeiterin des reinodliforums.
Bisherige Kino und Kirche-Gottesdienste an St. Reinoldi
"KIRSCHBLÜTEN HANAMI"
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"MR. NOBODY"
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"SAINT JACQUES - PILGERN AUF FRANZÖSISCH"
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"SEIN LETZTES RENNEN"
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"IN EINER BESSEREN WELT"
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"BROT UND TULPEN"
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"HONIG IM KOPF"