Zum Ende der Woche

   … durchatmen

   … auf Musik und Worte hören

   … auf andere Gedanken kommen

   … beten – für uns selbst, für die Stadt, für alle Menschen

   … und gesegnet weitergehen.

Freitags um 18 Uhr, an der Schwelle zum Wochenende, gibt es dafür an St. Reinoldi Zeit und Raum. Natürlich unter den gleichen Schutzmaßnahmen und Willkommensregeln wie derzeit bei unseren Gottesdiensten. Auf den persönlichen Segen mit Handauflegen müssen wir bis auf weiteres leider verzichten. Für WortWechsel am Ausgang bleiben wir trotzdem offen. Und freuen uns, wenn Sie auch unter diesen Bedingungen kommen.

„Wenn es Dir gut tut, dann komm.“ (Franz von Assisi)

Lass dich fallen

   in den Segen des Himmels

   lass dich bergen

   von den Armen der Hoffnung,

   lass dich tragen

   vom Aufwind der Liebe…

„Lobe den Herrn, meine Seele… “

Ein Lied nach Psalm 104 und zur eigenen Erinnerung: Meine Seele, vergiss es nicht und vergiss nichts … Gott loben mag ja im Moment nicht naheliegend sein – oder vielleicht doch?!

Lobe den Herrn meine Seele und seine heiligen Namen.
Was Er dir Gutes getan hat, Seele vergiss es nicht. Amen.
Lobe, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele …

„Segne uns, du Geist des Lebens… “

- nach eg 134 „Komm, o komm, du Geist des Lebens“. Eine vielleicht vertraute Melodie mit neuem Text nach Strophen von Carola Moosbach. Ein Lied, das die Geistes-Gegenwart, den Tröster und die Träumerin in uns, den Aufwind der Liebe und guten Orientierungssinn, den Lichtblick und Beistand be- und herbei singt. Hören Sie sich hinein, summen Sie mit, stimmen Sie von zu Hause ein – nach Lust und Laune.

Segne uns, du Licht des Leben, Sternenglanz der Dunkelheit.
Web uns ein in deine Träume, hüll uns in dein Hoffnungskleid.
Gotteslicht, verteile dich, deine Spuren leiten mich.

Segne uns, du Macht des Lebens, stärker als der Tod bist du.
Lass uns deine Nähe spüren, dein „Trotz-allem“ sprich uns zu.
Gotteslicht verteile dich, deine Spuren leiten mich.

„Breit aus die Flügel beide …“

Eine Melodie, die sich bei manchen mit Erinnerungen an Kindertage verbindet, mit Abendgebeten und Gutenachtkuss, und den Dauerwünschen, alle und alles möge beschützt bleiben. Der Text ist ein neuer geworden, weil wir ja erwachsener geworden sind, aber gemeint ist immer noch der Gott unserer Kinderherzen.

 


   2. Breit aus die Flügel beide, du Freund in allem Leide, in Glück und Lebenskraft,
   im Hoffen und im Sorgen. Wir sind in Dir geborgen, Du Schöpfer, der den Segen schafft.

   3. Breit aus die Flügel beide, die Welt in Frieden kleide rundum dein Himmelszelt. 
   Die Taten und den Willen zum Guten wirst du stillen mit Leben, das dir wohl gefällt.

   Text: Zeile I: Paul Gerhardt, Christina Brudereck, Melodie: Traditionell 

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