ViertelSternStunde

Aufgrund der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen und der empfohlenen Schutzmaßnahmen findet die ViertelSternStunde in diesem Jahr leider nicht statt. Aus Verantwortung und Fürsorge füreinander.

Advent in Stille und Gebet

Montags bis freitags zum Abschluss der Offenen Kirche mit Wort und Klang zwischen 17 und 18 Uhr. In dieser Zeit ist eine Pfarrer*in ansprechbar.

Das Abendgebet im Advent freitags 18 Uhr findet ab dem 18. Dezember leider nicht statt.

Eine Kerze anzünden lassen – auch von Ferne …   

In Zeiten des „empfohlenen zu Hause bleiben Sollens / Wollens / Müssens“ ist es möglich, stellvertretend am Abend eine Kerze in der Kirche anzünden zu lassen. Wenn es Ihnen gut tut, schicken Sie uns Ihre Anliegen, Gedanken, Bitten an karmeier(at)sanktreinoldi.de. Wir nehmen Sie mit und zünden eine Kerze dafür an. Freitagsabends gegen 18.15 Uhr. Wenn Sie mögen, denken oder beten Sie sich gerne dazu. Es reicht auch einfach der Wunsch, eine Kerze zu entzünden – ohne weitere Erklärungen.

ViertelSternStunde

Wir freuen uns auf das nächste Jahr, wenn sich im Advent täglich um 18 Uhr (außer samstags) die Türen der Reinoldikirche hoffentlich wieder zur ViertelSternStunde öffnen – wie bislang:

Der Bote kündigt sie vorher im Lichtmeer und Trubel auf dem Weihnachtsmarkt vor der Kirche an. Er bahnt sich – drei Meter hoch - seinen Weg durch die Menschenmenge. In der einen Hand hält er einen leuchtenden Stern, in der anderen balanciert er eine in lila Seide eingeschlagene Bibel. Der Stern macht ihn zu einer Lichtgestalt. Ist er ein Engel? Flügel sucht man an ihm vergeblich. Dafür trägt er eine
Wollkappe und abgewetzte Turnschuhe. Etwas Fremdes geht von ihm aus und auch Geheimnisvolles. Er lädt ein, lockt, irritiert und möchte die Schritte der Passant*innen in die Reinoldikirche lenken – zur ViertelSternStunde:  

15 Minuten geschenkte Zeit  

… die Hektik der Vorweihnachtszeit unterbrechen 

… sich vom Zauber des Advents berühren lassen 

… neugierig werden 

… hoffen und wünschen 

… oder „einfach nur“ da sein.

Vertraute Adventslieder und ungewohnte Töne sind die klingende Luft der ViertelSternStunde. Ganz wie bei einem klassischen Adventkalender, der in der Küche hängt, ist die Form immer gleich. Doch hinter jeder Tür versteckt sich eine Überraschung. Die Überraschung  der ViertelSternStunde sind herzenswärmende Geschichten. Geschichten vom Widerständigen und von dem Leichtem, vom Brüchigen und von dem Geglücktem, vom Erhellenden und von der Erwartung. Jeden Abend wird eine erzählt, mal augenzwinkernd, mal bewegend und anrührend. Unerwartet verankern sie die Adventsbotschaft mitten in unserem Leben.Wer mag, kann sich im Anschluss persönlich segnen lassen. 

 

Diese Leitworte legten in den vergangenen Jahren ihre Spur durch die ViertelSternStunden:

Der Engel, nach dem ihr euch sehnt, er ist schon unterwegs…

Und Türen, die verschlossen waren, werden euch aufgetan…

Seht die Sterne am Himmel – einer wird aufgehn…

Mache dich auf und werde…

Sag Deiner Seele es ist soweit …

Der Himmel reißt auf …

Informationen zur ViertelSternStunde erhalten Sie bei Susanne Karmeier:Tel: 0231. 91 25 337 | karmeier@sanktreinoldi.de  
Ein Projekt von Susanne Karmeier, Pfarrerin an der Stadtkirche St. Reinoldi mit dem Abendgebetsteam an St. Reinoldi  Thomas Wachsmann, Stelzenläufer | Vanessa Rust, Kostümbildnerin | Musiker*innen
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Veröffentlichung in der Reihe „Kirche in der Stadt“ / Bd. 22:Nils Petersen (Hg.): Stadtliturgien. Visionen – Räume – Nachklänge. Dokumente der CityKirchenKonferenz, Berlin 2016
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Fotos: Hannah Praetorius | Mark Fäth (EKKDo)