ViertelSternStunde

2.-23. Dezember (außer am 8./14.+15. Dezember) // 18-18.15 Uhr

Täglich um 18 Uhr (außer am  8., 14. und 15. Dezember) öffnen sich die Türen der Reinoldikirche zur ViertelSternStunde. Der Bote kündigt sie vorher im Lichtmeer und Trubel auf dem Weihnachtsmarkt vor der Kirche an. Er bahnt sich – drei Meter hoch - seinen Weg durch die Menschenmenge. In der einen Hand hält er einen leuchtenden Stern, in der anderen balanciert er eine in lila Seide eingeschlagene Bibel. Der Stern macht ihn zu einer Lichtgestalt. Ist er ein Engel? Flügel sucht man an ihm vergeblich. Dafür trägt er eine Wollkappe und abgewetzte Turnschuhe. Etwas Fremdes geht von ihm aus und auch Geheimnisvolles. Er lädt ein, lockt, irritiert und möchte die Schritte der Passant*innen in die Reinoldikirche lenken – zur ViertelSternStunde: 

 

Das sind 15 Minuten geschenkte Zeit  

… die Hektik der Vorweihnachtszeit unterbrechen 

… sich vom Zauber des Advents berühren lassen 

… neugierig werden 

… hoffen und wünschen 

… oder „einfach nur“ da sein.

Die klingende Luft der ViertelSternStunde sind vertraute Adventslieder und ungewohnte Töne. Ganz wie bei einem klassischen Adventkalender ist die Form immer gleich. Doch hinter jeder Tür versteckt sich eine Überraschung. Die Überraschung  der ViertelSternStunde sind herzenswärmende  Geschichten: Geschichten vom täglichen Einerlei und von überraschenden Augenblicken, von besonderen Menschen und erstaunlichen Begegnungen, vom Schenken und Beschenkt-Werden. Jeden Abend wird eine erzählt, mal augenzwinkernd, mal bewegend und anrührend. Sind Träume Schäume? Wo ist Weihnachten? Was verpassen wir, wenn wir immer nur auf der Überholspur fahren? Unerwartet verankern sie die Adventsbotschaft mitten in unserem Leben.

Wer mag, kann sich im Anschluss persönlich segnen lassen.

SAG DEINER SEELE, ES IST SOWEIT… 

 

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7. Dezember

Advent/ure – Abenteuer: Manche machen in dieser Zeit bewusst etwas anders als sonst. Dann kribbelt es ein wenig im Bauch und sofort ist ein bisschen mehr Funkenflug im Leben…

6. Dezember

Manchmal ist es gut, hinter die Kulissen gucken zu dürfen. Das Wunder bleibt dennoch erhalten. Es durchbricht unsere Erwartungen. Und ist nicht planbar…

5. Dezember

Keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit – nicht nur die Adventszeit ist für viele von uns mit Stress und Hektik verbunden. Aber kann es nicht sein, dass wir etwas verpassen?

4. Dezember

Für den Frieden unter'm Weihnachtsbaum sind vor allem die richtigen Geschenke ausschlaggebend. Manchmal wird das zum Problem: Er liebt große Geschenke. Sie bastelt leider gerne...

3. Dezember

Frieden wird nicht einfach so. Frieden muss vorbereitet werden. Zum Beispiel durch Wiegenlieder – auch an ungewöhnlichen Orten…

2. Dezember

Sind Träume Schäume? Das Leben geht oft andere Wege. Und dann geraten unsere Wünsche in Vergessenheit. Zum Glück bleiben Kinder Kinder. Und es gibt den Advent…

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Informationen zu der Geschichte des Abends erhalten Sie bei Susanne Karmeier:Tel: 0231. 91 25 337 | karmeier@sanktreinoldi.de  
Ein Projekt von Susanne Karmeier, Pfarrerin an der Stadtkirche St. Reinoldi mit dem Abendgebetsteam an St. Reinoldi  Thomas Wachsmann, Stelzenläufer | Vanessa Rust, Kostümbildnerin | Musiker*innen

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Veröffentlichung in der Reihe „Kirche in der Stadt“ / Bd. 22:Nils Petersen (Hg.): Stadtliturgien. Visionen – Räume – Nachklänge. Dokumente der CityKirchenKonferenz, Berlin 2016