ViertelSternStunde

1.-23. Dezember // 18-18.15 Uhr

Täglich um 18 Uhr öffnen sich die Türen der Reinoldikirche zur ViertelSternStunde. Der Bote kündigt sie vorher im Lichtmeer und Trubel auf dem Weihnachtsmarkt vor der Kirche an. Er bahnt sich – drei Meter hoch - seinen Weg durch die Menschenmenge. In der einen Hand hält er einen leuchtenden Stern, in der anderen balanciert er eine in lila Seide eingeschlagene Bibel. Der Stern macht ihn zu einer Lichtgestalt. Ist er ein Engel? Flügel sucht man an ihm vergeblich. Dafür trägt er eine Wollkappe und abgewetzte Turnschuhe. Etwas Fremdes geht von ihm aus und auch Geheimnisvolles. Er lädt ein, lockt, irritiert und möchte die Schritte der Passant*innen in die Reinoldikirche lenken – zur ViertelSternStunde:  

15 Minuten geschenkte Zeit  

… die Hektik der Vorweihnachtszeit unterbrechen 

… sich vom Zauber des Advents berühren lassen 

… neugierig werden 

… hoffen und wünschen 

… oder „einfach nur“ da sein.

Die klingende Luft der ViertelSternStunde sind vertraute Adventslieder und ungewohnte Töne. Ganz wie bei einem klassischen Adventkalender ist die Form immer gleich. Doch hinter jeder Tür versteckt sich eine Überraschung. Die Überraschung  der ViertelSternStunde sind herzenswärmende  Geschichten vom Wünschen und Werden, vom Brüchigen und Bergenden, vom täglichen Einerlei und überraschenden Wendungen. Jeden Abend wird eine erzählt, mal augenzwinkernd, mal bewegend und anrührend. Unerwartet verankern sie die Adventsbotschaft mitten in unserem Leben.

Wer mag, kann sich im Anschluss persönlich segnen lassen.

Informationen zur ViertelSternStunde erhalten Sie bei Susanne Karmeier:Tel: 0231. 91 25 337 | karmeier@sanktreinoldi.de  
Ein Projekt von Susanne Karmeier, Pfarrerin an der Stadtkirche St. Reinoldi mit dem Abendgebetsteam an St. Reinoldi  Thomas Wachsmann, Stelzenläufer | Vanessa Rust, Kostümbildnerin | Musiker*innen
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Veröffentlichung in der Reihe „Kirche in der Stadt“ / Bd. 22:Nils Petersen (Hg.): Stadtliturgien. Visionen – Räume – Nachklänge. Dokumente der CityKirchenKonferenz, Berlin 2016
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Fotos: Hannah Praetorius | Mark Fäth (EKKDo)