Der Weltflüchtlingstag am 20. Juni erinnert an die Stärke, den Mut und die Widerstandsfähigkeit, die Menschen auf der Flucht täglich aufbringen müssen. Und an ihre universellen, unteilbaren und unveräußerlichen Menschenrechte.
Wir erinnern gleichzeitig an die Tausende von Menschen, die Jahr um Jahr allein auf der Flucht nach Europa sterben. Sie verlieren ihr Leben im Meer, in Lastwagen, verenden in Wäldern an den europäischen Außengrenzen: Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder, auch Babys. Das gemeinsame europäische Asylsystem, das Mitte Juni 2026 mit neuen Verschärfungen in Kraft tritt, verstärkt diese Entwicklung. Schon jetzt werden die Fluchtwege immer lebensgefährlicher. Das verstößt gegen die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 und gegen die Menschenrechte, die jeder Person zustehen.
Mit einem Mahnmal der Menschenwürde und verschiedenen Aktionen gedenken wir all derer, die an unseren Grenzen oft namenlos gestorben sind und nie beerdigt wurden.
Wir setzen uns für die Menschenrechte aller ein und fordern die europäischen Staaten auf, sich an die Grundrechte zu halten und das individuelle Recht auf Asyl nicht außer Kraft zu setzen.
Wir informieren über die derzeitige Gesetzeslage und die damit einhergehenden Veränderungen, machen erfahrbar, was es bedeutet fremd zu sein, erzählen Geschichten vom Ankommen und eröffnen Räume für Begegnung, Austausch, Diskussionen.
Du hast Zeit und Lust, die Aktion zu UNTERSTÜTZEN und MITZUMACHEN?
Es gibt viele Möglichkeiten bei der Vorbereitung, beim Aufbau und der Begleitung des Mahnmals, beim Schreiben der Namen etc. Wir freuen uns über alle Engagierten – egal ob mit viel oder wenig Zeit.Melde Dich bei Susanne Karmeier für weitere Infos und passende Zeiten unter karmeier(at)sanktreinoldi.de
Wir sind: Teil des Aktionsbündnis „Beim Namen nennen “, das in mehr als 17 Städten in Deutschland und der Schweiz aktiv ist. In Dortmund gehören Flüchtlingsinitiativen in der Stadt und der Diakonie sowie zivilgesellschaftlich und kirchlich engagierte Gruppen, Vereine und Institutionen und Privatpersonen dazu.
Mittwoch, 17. Juni bis Sonntag, 21. Juni
zwischen 10 und 18 Uhr
vor und in der Reinoldikirche
5 Tage lang errichten wir vor der Reinoldikirche ein Mahnmal der Erinnerung und der Menschenwürde. Es besteht aus vielen tausend Stoff-Streifen. Diese sind vorher mit Namen und den Schicksalen der auf der Flucht gestorbenen Menschen an unseren Grenzen beschriftet worden. Wir hängen sie an einer Installation auf dem Ostenhellweg auf und machen sie so mitten in der Fußgängerzone Dortmunds sichtbar. Auf jedem Streifen stehen Namen von Menschen, die unterwegs waren – voller Hoffnung auf ein besseres Leben, voller Hoffnung auf Überleben. Ihr Schicksal rückt so ins Bewusstsein der Stadt. Viele Schülerinnen und Schüler und enschen aus der Region haben bereits 10tausende Streifen beschrieben. Damit machen wir in diesem Jahr weiter, weil das Sterben nicht aufhört und um jedem Leben einen Ort der Erinnerung zu geben.
am Mahnmal täglich
zwischen 10 und 18 Uhr
vor oder in der Reinoldikirche
An einer Schreib-Station auf dem Ostenhellweg können alle, die wollen, Namen der Verstorbenen auf Stoff-Streifen schreiben und sie selbst am Mahnmal anbringen. Das geht jederzeit und ohne Anmeldung. Wir sind da für Gespräche, Diskussionen und Austausch.

Samstag, 20. Juni 11.30 Uhr bis Sonntag, 21. Juni 11.30 Uhr
ohne Unterbrechung in der offenen Kirche St. Reinoldi
Einen Tag und eine Nacht lesen wir die Namen derer, die an unseren Grenzen in Europa und in unserem Land starben. Wir nennen Ort und Umstände ihres Todes. Nicht alle Namen der ums Leben Gekommenen liegen vor, manchmal ist es nur das bloße Ereignis – ein Zeitpunkt oder die vermutliche Herkunft der Geflüchteten. Immer zur vollen Stunde ehren Musiker*innen das Leben der Toten und lassen ihre Namen und Schicksale nachklingen.
Auch in diesem Jahr lesen viele „Prominente“, Politikerinnen und Politiker, Engagierte der Dortmunder Stadtgesellschaft und darüber hinaus. Gemeinsame Grundlage des Engagements: Menschen lassen Menschen nicht sterben! Die Musik ist so hochkarätig und vielfältig wie Dortmund. Wer mehr über die Beteiligten und wann wissen möchte, kann sich bei karmeier(at)sanktreinoldi.de informieren.

Fotos: © Stefan Schütze
Samstag, 20. Juni zwischen 12 und 12.30 Uhr
Ostenhellweg vor der Reinoldikirche
Schweigen. Gemeinsam öffentlich stumm protestieren. Wir setzen ein Zeichen gegen das Sterben von Geflüchteten und Asylsuchenden – mit der Trommel von Uta C. Schmidt und unserer Stille.
STELL DICH DAZU.

Eine Ausstellung von Sophia e.V. in Kooperation mit PerMenti
Fotografien von Zehra Karahan
9. bis 20. Juni
während der Offenen Kirche, Di–Fr 11–17 Uhr, Sa 10–16 Uhr
in der Ev. Stadtkirche Sankt Petri (Petrikirchhof/ Nähe Hbf)

Zehn Frauen müssen ihre Heimat verlassen und bauen sich in Deutschland eine neue Zukunft auf. Mit Mut. Mit Stärke. Jede von ihnen hat Herausforderungen überwunden, Träume verfolgt und neue Wege gefunden in der Bildung, im Beruf und im gesellschaftlichen Engagement. Die Ausstellung erzählt ihre persönlichen Geschichten. Sie zeigt, wie Zueinanderfinden gelingt und wie vielfältig die Wege und Möglichkeiten sind. „Integration ist nicht nur Ankommen, es ist auch Wachsen, Lernen und Gestalten.“

Zu Beginn: Musikalischer Auftakt mit der Kanun
Dienstag, 9. Juni 18 Uhr
in der Petrikirche
„Mehr als Herkunft“ – - Interaktiver Vortrag zum Weltflüchtlingstag
Dienstag, 9. Juni, 19-20 Uhr
in der Petrikirche
Sevdanur Özcan (Religionspädagogin) eröffnet einen weiten Blick auf die Chancen,Ressourcen und Potenziale von Zugewanderten. Miteinander werden neue Impulse und Perspektiven für ein vielfältiges Miteinander entdeckt.
16. bis 27. Juni
während der Offenen Kirche, Di–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–14 Uhr
in St. Reinoldi
(in der Veranstaltungswoche zum Weltflüchtlingstag ist die Kirche auch am Sonntag, 21. Juni bis 18 Uhr und zu den Veranstaltungen geöffnet)
Was erleben Geflüchtete im Kirchenasyl? Und wie erleben sie es? Wie erleben es die, die Kirchenasyle ermöglichen? Die Ausstellung erzählt von persönlichen Erfahrungen, rechtlichen Hintergründen und was es für ein Kirchenasyl braucht – das ist viel und gar nicht viel...

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Dienstag, 16. Juni 18–20 Uhr
in der Reinoldikirche
Annette Back (Pfarrerin in Dortmund) und Unterstützungsteam, Helge Hohmann (Beauftragter der Ev. Kirche von Westfalen für Flucht und Asyl), Friedrich Stiller (Leiter des Referats für Gesellschaftliche Verantwortung der Ev. Kirche in Dortmund) informieren und gehen ins Gespräch: Was ist Kirchenasyl? Seit wann gibt es das und warum? Was genau geschieht, wenn eine Kirchengemeinde Geflüchtete beherbergt, um sie vor eine Abschiebungzu schützen? Darf sie das und welche Regeln gelten dafür? Und was ist eigentlich die Praxis in Dortmund und Lünen? Moderation: Martina Herold (Bereichsleitung Migration und Integration, Diakonie Dortmund), Susanne Karmeier (Pfarrerin an St. Reinoldi)
Musik: Banderas International
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Donnerstag, 18. Juni, 10-14 Uhr
Freitag, 19.Juni, 10-13 Uhr
Dauer ca. 60 Minuten
Anmeldung: schulreferat@ekkdo.de oder 0231 22962-414
Ina A. Bierbrodt (Schulreferentin) und Sabine Breithaupt-Schlak (kirchenasylerfahrene Pfarrerin) machen Schüler*innen beim Gang durch die Ausstellung das Thema Kirchenasyl erlebbar. Es geht um Flucht, Schutz und Verantwortung. Vor der Reinoldikirche können sich die Gruppen an der Aktion „Namen schreiben“ beteiligen und am Mahnmal der Menschenwürde mitbauen.
13. bis 26. Juni
Zeitslots: 11–13 Uhr, 14–16 Uhr, 17–19 Uhr / Mitmachzeit ca. 90 Minuten
Schwanenwall 44
kostenlos für Gruppen und Einzelpersonen von 14-99+ Jahren
Anmeldung und mehr Infos unter: https://UNbekanntesUNbehagenDOrtmund.eventbrite.de
Fragen an: escaperoom(at)grenzenlose-waerme.org

Was heißt es, sich im völlig Unbekannten zurechtzufinden? Wie kann sich das anfühlen? Im Escape Room verlassen die Spielenden in Teams von 3 – 6 Personen die vertraute Heimat und wandern in die sagenumwobene Republik Fremdistan aus. Der Name ist Programm: In Fremdistan ist alles fremd: Sprachen und Zeichen, Normen und Gesetze, Gerüche und Geräusche.
Unter Zeitdruck geht es gemeinsam von der Grenzregistrierung über rätselhafte Transitsituationen bis zur provisorischen Unterkunft. Ein Spiel, das unter die Haut geht – und den Blick verändert.
Mittwoch, 17. Juni, 19 Uhr
im Reinoldinum, Schwanenwall 34
Ab Juni 2026 ändern sich die Regeln der Europäischen Asylgesetzgebung: Was ist zu beachten? Was verändert sich für die ehren- und hauptamtliche Arbeit mit Zugewanderten – auch in Dortmund? Manuel Kabis (Rechtsanwalt) informiert und stellt sich den Fragen dazu.
Donnerstag, 18. Juni, 18 Uhr
in der Reinoldikirche
Prof. Dr. Ludger Pries (Soziologe an der Ruhr-Uni-Bochum und Migrationsexperte) und Deniz Greschner (Sozialforscherin und Wiss. Mitarbeiterin an der Uni Osnabrück/Institut für Islamische Theologie) fragen: Kann man Migration steuern? Lassen sich Menschen auf der Flucht aufhalten oder umlenken? Wie kann Integration in Dortmund gelingen? Was können wir dazu beitragen? Und natürlich gibt es Gelegenheit für Publikumsanfragen.

Deniz Greschner ist Sozialforscherin und lehrt an der Fachhochschule Dortmund sowie an der Hochschule Osnabrück zu Radikalisierungsprävention in der Sozialen Arbeit und der politischen Bildung, zu Handlungsfeldern Sozialer Arbeit sowie zu Jugendarbeit
und politischer Bildung. In ihrer Promotion untersucht sie, wie muslimische Jugendverbände ihre Rolle in der Jugendverbandsarbeit begründen und gestalten.
Prof. Dr. Ludger Pries ist Senior-Professor und war vormals Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie/Organisation, Migration, Mitbestimmung an der Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum. Er hatte Forschungs- und Lehraufenthalte in Brasilien, Mexiko, Spanien und den USA. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind (international vergleichende) Organisations- und Arbeitssoziologie, Migrationssoziologie und Transnationalisierungsforschung. Von 2011 bis 2015 war er Mitglied und
stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Migration und Integration. Von 2015 bis 2017 Inhaber des Wilhelm-und-Alexander-von-Humboldt-Lehrstuhls an El Colegio de México in Mexiko-Stadt.
Freitag, 12. + 19. + 26. Juni 17.45 Uhr und 18 Uhr
in der Reinoldikirche
Sonntag, 21. Juni , 11. 30 Uhr
in der Reinoldikirche
mit Dr. Nathalie Eleyth (Ev. Theologin, Rassismusforscherin, Universität Zürich/ Institut für Sozialethik, Predigt, Hannes Lage (Hurt Rambis) Spoken Word Poetry, Pfarrerin Susanne Karmeier u.a. Liturgie, Musik: Tobias Schneider Klavier, Anke Letzig Flöte

Dr. theol. Nathalie Eleyth ist evangelische Theologin, Religionswissenschaftlerin, Rassismusforscherin und arbeitet im Ethik-Zentrum der Universität Zürich / Institut für Sozialethik. Sie steht für Theologie ohne Kitsch. Setzt sich auseinander mit Körper – Kirche – Machtverhältnissen in theologischer Perspektive, mit Rassismuskritik & Sexualethik und postkolonialer Theologie. Zu all diesen Themen berät sie auch die Evangelische Kirche in Deutschland und ihre Landeskirchen. Pointiert, eindeutig, klar.
Hannes Lage, alias Hurt Rambis, ist Künstler, Wort-Poet, Aktivist und vieles mehr
Dienstag, 23. Juni, 18–20.30 Uhr
im Reinoldinum, Schwanenwall 34
Sarah Wüllner (Leiterin der Abteilung für Fluchtmigration im Amt für Migration), Andreas Kaufmann (Sozialamt), Frank Langenberg (Jobcenter), Anna Schneider (Rückkehrberatung des DRK) und Melanie Schmickler (Leiterin des Amts für Migration) zur Situation in Syrien und der damit verbundenen Debatte um Rückkehr und zum angekündigten „Rechtskreiswechsel“ Geflüchteter aus der Ukraine. Werden Flüchtlinge aus dem Iran zu uns kommen? Wie ist die Situation in Dortmund?
Moderation: Paul Gerhard Stamm (Flüchtlingshilfe Aplerbeck e.V.)

Sarah Wüllner (Leiterin der Abteilung für Fluchtmigration im Amt für Migration)
Donnerstag, 25. Juni
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr
Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50
Deutschland schottet sich als Einwanderungsland ab. Der Dokumentarfilm blickt auf den politischen und gesellschaftlichen Kurswechsel. Der ist geprägt von einem erstarkenden Rechtspopulismus. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert. Humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Wie sieht es aus mit Verantwortung, Solidarität und Menschlichkeit in Europa?
Hochkarätige Expertinnen und Experten analysieren die Rechtsverschiebung, entlarven politische Mythen und zeigen eine beängstigende Realität aus Sicht von Geflüchteten. In Deutschland, wie in ganz Europa. Ein bewegendes Plädoyer für Menschlichkeit.
Das Gespräch im Anschluss moderieren Aida Demirović-Krebs und Zeynep Kartal
Veranstaltende: Keuning.haus, Multikulturelles Forum e.V, Planerladen

Freitagabend, 26. Juni // domicil, Hansastr. 7-11


Dortmund zeigt sich von seiner freundlichsten Seite. Zu sehen auch zu den Öffnungszeiten des domicil vom 22. bis 26. Juni.
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Kurzfilme vom AMIR- Projekt, Solmaz Gholami, about:stories und 5vorFilm
Gespräche mit den Filmemacher*innen und Protagonist*innen – Musik von Kiommars Musayyebi (Santur) und Andreas Heuser (Bariton-Violine) – Moderation Dr. Sarah Sander (Medienwissenschaftlerin und Migrationsforscherin der Ruhr-Uni-Bochum)
Welche Rolle spielt Musik für Migrationsgeschichten und was haben Papiere mit Identität zu tun? In den Filmen geht es um Flucht und Freiheit, Gewalt und Solidarität. Sie zeigen politische Verfolgung und widerständige Praktiken und fragen nach den Un-/Möglichkeiten des Ankommens u.a. in Cafés in Bochum und der Nordstadtliga Dortmunds.
Die Musik schafft zwischen all den Welten einen ganz eigenen Transfer.

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DJ Ipek lädt zum Tanzen ein: mit einem Mix aus Disco, House und internationalen Sounds. Ihre Sets verbinden unterschiedliche musikalische Einflüsse und schaffen einen offenen Raum für Begegnung, Bewegung und gemeinsames Feiern.
Alle Spenden gehen zu gleichen Teilen an eine NGO in Sarajevo, die Menschen auf der Flucht an der außeneuropäischen Grenze in Bosnien unterstützt (Travelers Community Center – INTERGreat) und an die Ukrainehilfe (Weltladen Aplerbeck in Kooperation mit der Ukrainehilfe Düsseldorf) Infos: World Travelers Community Center - Balkanbrückesupports und UkraineHilfe Düsseldorf
Sparkasse Dortmund
IBAN: DE90 4405 0199 0001 7777 77
Stichwort: Du für Menschenrechte
Link zur Überweisung: diakoniedortmund.de
CJD Standort Zeche Germania BvB P Maßnahme Schwerpunkt Holzwerken, Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH, Dietrich-Keuning-Haus, DRK-Kreisverband Dortmund e.V., Ev. Kirchenkreis Dortmund: Referat Ökumene / Referat Gesellschaftliche Verantwortung / Schulreferat / Ev. Stadtkirche St. Reinoldi / Ev. Stadtkirche Sankt Petri, Flüchtlingshilfe im Stadtbezirk Aplerbeck e.V., Flüchtlingspaten Dortmund e.V., Grenzenlose Wärme e.V., Migrantinnenverein Dortmund e.V., Sophia e.V., TermitenBau/Staffan Gettys, Train of Hope Dortmund e.V., VMDO Verbund der sozial-kulturellen Migrantenvereine in Dortmund e.V., privat Engagierte
In Dortmund mit finanzieller Unterstützung von:
Diakonie Dortmund, Ev. Kirche von Westfalen, Ev. Kirchenkreis Dortmund / Referat Ökumene, Diakonie Dortmund, domicil FORUM JAZZ & CREATIVE MUSIC DORTMUND
Regionale Unterstützer:innen
Das Sozial Ökologische Zentrum – SÖZ!, domicil FORUM JAZZ & CREATIVE MUSIK DORTMUND, Ev. Kirchenkreis Dortmund, Ev. Kirche von Westfalen, Gast-Haus – Ökumenische-Wohnungslosen-Initiative e.V., KHG (Kath. Hochschulgemeinde Dortmund), oikos-Institut für Mission und Ökumene, Projekt Ankommen e.V., Theater Dortmund, Welthaus e.V.
Die Aktion «Beim Namen nennen» findet u.a. statt in
Basel, Berlin, Bern, Braunschweig, Chur, Dortmund, Essen, Frankfurt, Genf, Kehl, Lausanne, Lörrach, Luzern, Mannheim, Neuchâtel, St. Gallen, Thun, Zürich (www.beimnamennennen.de ) in Kooperation mit UNITED for Intercultural Action unitedagainstrefugeedeaths.eu
Die Liste: Grundlage der Gedenkaktion um den 20. Juni in der Reinoldikirche ist die “List of Death” (Fatal Policies of Fortress Europe | UNITED List of Refugee Deaths (unitedagainstrefugeedeaths.eu). eit werden auf dieser Liste Todesfälle von Menschen auf der Flucht gesammelt und dokumentiert. Sie enthält die Namen der oten – sofern bekannt – und Geschlecht, Alter, erkunft, Fundort, Todesdatum und die >Ursache des Todes. Die Liste wird einmal jährlich zum internationalen Flüchtlingstag publiziert. Die Zahl beziffert nur die dokumentierten Todesopfer. Und hinter jeder Zahl steht ein Name, ein Leben, eine menschliche Tragödie. Die Dunkelziffer ist um ein vielfaches höher. Die Liste ist ein Projekt des Netzwerks „ UNITED for Intercultural Action – European network against nationalism, racism, fascism and in support of migrants and refugees.